Mit Baby ins Schwimmbad – ab wann?

Mit Baby ins Schwimmbad – ab wann?

Der Besuch im Schwimmbad ist für Familien erholsam. Die Kleinen können plantschen und die Eltern können sich erholen. Schwimmen ist dabei vor allem für dein Baby immer ein abenteuerreiches Erlebnis. Ab wann kann dein Baby bedenkenlos im Schwimmbad plantschen? Was musst du beachten und was solltest du unbedingt in die Badetasche mit einpacken?

Der richtige Zeitpunkt

Ist dein Baby gesund, kannst du ab der Vollendung des dritten Lebensmonats mit ihm ins Schwimmbad gehen. Bevor du mit deinem Baby ins Hallenbad gehst, solltest du es deshalb vorher gründlich von deinem Kinderarzt untersuchen lassen. Der Arzt kann dich am besten dabei beraten, ob dein Kleinkind bereits so weit ist.

Vor allem im Schwimmbad gibt es viele Keime und Krankheitserreger. Dein Kinderarzt kann feststellen, ob das Immunsystem deines Kindes schon so weit ist.

Der richtige Zeitpunkt hängt aber nicht nur von deinem Baby ab, sondern auch von dir als Mutter. Hast du dein Säugling per Kaiserschnitt bekommen, sollte deine Narbe bereits gut verheilt sein. Es empfiehlt sich auch nicht ins Schwimmbad zu gehen so lange der Wochenfluss noch aktiv ist. Ist dies der Fall, gib deinem Körper noch etwas Zeit um dich keinem Infektionsrisiko auszusetzen. Dein Frauenarzt kann dich an dieser Stelle beraten.

Wähle für den ersten Schwimmbadbesuch einen Tag, an dem das Bad weniger stark frequentiert ist. Wasser ist ein neues Element für dein Baby. Zu viel Trubel im Hallenbad kann dein Baby zudem verängstigen. Gehe deshalb besser an einem Tag, an dem weniger los ist. Ist es etwas ruhiger im Schwimmbad, kann sich dein Kind besser entspannen und wird nicht von zu vielen Eindrücken verängstigt. Am besten fragst du deshalb vor dem ersten Besuch bei dem Schwimmbad nach, an welchem Wochentag oder zu welcher Uhrzeit nicht so viel los ist und planst deinen Besuch nach den Zeiten.

Berücksichtige bei der Planung zudem wann dein Baby seine Wach- und Schlafzeiten hat. Halte diese unbedingt ein. Es ist nicht ratsam, dein Kind mit ins Schwimmbad zu nehmen, obwohl es müde ist. Dein Baby wird dann im Wasser schnell quengelig und hat keinen Spaß am Schwimmen.

Vorteile von Babyschwimmen

Die Vor- und Nachteile von Babyschwimmen werden immer wieder diskutiert. Ist Babyschwimmen sinnvoll? Welche Auswirkungen hat das Wasser auf dein Kind?

Es ist bewiesen, dass Schwimmen die kindliche Entwicklung fördert. Zudem stärkt plantschen das Immunsystem deines Babys und ist deshalb sehr gesundheitsfördernd. Dein Baby gewöhnt sich an das Element Wasser und wird dadurch später eher keine Probleme haben, schwimmen zu lernen.

Zudem kann Babyschwimmen das Selbstvertrauen deines Kindes stärken. Die Bindung zu dir wird dadurch enorm gestärkt. Durch den Wasserwiderstand wird der Körper deines Babys sanft massiert. Die fördert die Durchblutung und regt somit den Sauerstofftransport an. Dein Nachwuchs wird somit besser mit Sauerstoff versorgt.

Kinder, die bereits früh im Wasser waren, sind im späteren Leben meist aufnahmefähiger als andere Kinder. 3-Monats-Koliken können durch das Baden gemindert werden.

Die Aktivität im Wasser trainiert die Atemmuskulatur deines Babys und die Lunge entwickelt sich besser. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schwimmen sowohl für Erwachsene als auch für Kinder anstrengend ist. Schwimmen macht müde und dein Baby kann nach dem Wasserspaß entspannt und besser schlafen. Ähnliches gilt auch für Kinder Fitness.

Wichtige Voraussetzungen

Bei dem ersten Badeerlebnis entscheiden Kleinigkeiten, ob dein Baby das Erlebnis freudig wahrnimmt oder ihm die Freude am Schwimmen schnell wieder vergehen wird. Es gibt ein paar Voraussetzungen, die unbedingt erfüllt werden sollten, um das Badeerlebnis für dein Baby schön zu gestalten. Die Wassertemperatur sollte auf keinen Fall weniger als 32 Grad betragen. Dein Nachwuchs würde ansonsten frieren oder sich verkühlen.

Das Bad sollte über Duschen und Umkleiden verfügen! Dein Baby soll es nach dem Badespaß schön warm haben und sich wohlig einkuscheln können.

Das Schwimmbecken sollte nicht zu tief sein. Es ist wichtig, dass du angenehm stehen kannst um dein Kleinkind durchs Wasser bewegen zu können.

Das gehört in die Schwimmbadtasche

Mit Baby unterwegs zu sein fordert im Vorfeld etwas Planung. So auch der erste Schwimmbadbesuch. Am besten nimmst du dir für das Packen der Tasche deshalb Zeit. Der Ausflug soll auch dir Spaß machen und nicht in Stress enden.

Dein Baby benötigt für das Plantschen im Wasser unbedingt eine Schwimmwindel. Packe eine zweite Schwimmwindel in deine Tasche. Es ist nie verkehrt Ersatz dabei zu haben. Am besten packst du alles in eine große Tasche. Damit hast du alles Nötige griffbereit und musst nicht viele kleine Taschen mitschleppen.

Ist dein Baby bereits etwas älter, freut es sich bestimmt über Wasserspielzeug. Vor allem im Kinderbecken, kann dein Nachwuchs damit ausgiebig spielen. Manche Schwimmbäder verleihen Wasserspielzeug gegen einen kleinen Aufpreis. Frage bei dem Schwimmbad deiner Wahl nach.

Unbedingt ins Gepäck gehört Verpflegung! Schwimmen ist anstrengend und sowohl du als auch dein Baby werden nach dem Schwimmen hungrig und durstig sein. Bereite dich auf den großen Hunger nach dem Schwimmen schon zu Hause vor und packe ordentlich Proviant in die Badetasche.

Dein Baby sollte nach dem Schwimmen nicht frieren. Packe deshalb ausreichend Handtücher in die Badetasche. Damit kannst du dein Kind nach dem Bad kuschelig einpacken. Wasche vor dem Abtrocknen aber unbedingt das Chlorwasser von der empfindlichen Haut deines Babys. Ziehe deinem Baby im Anschluss unbedingt die nassen Sachen aus. Dein Kind friert ansonsten und die Gefahr auf eine anschließende Erkältung steigt.

Der passende Kurs

Am Anfang ist es wichtig sich nicht alleine ins Wasser zu werfen. Angeleitete Schwimmkurse vermitteln dir die nötigen Griffe und das benötigte Wissen um die Schwimmeinheiten mit deinem Säugling genießen zu können.

Beim Babyschwimmen dreht sich alles um den Spaß. Dein Nachwuchs wird sich bewegen und Freude am Schwimmspaß haben. Durch den Auftrieb im Wasser fallen ihm die Bewegungen im Wasser deutlich leichter als an Land.

Ausgebildete Schwimmtrainer können die kindlichen Bewegungen gezielt fördern und unterstützen dich dabei alles Wichtige zu beachten. In der Gruppe kommt dein Nachwuchs zudem in Kontakt mit anderen Kindern. Das fördert das Sozialverhalten.

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