Baby 15 Monate - das solltest Du wissen

Baby 15 Monate - das solltest Du wissen

Dein Kind ist 15 Monate alt

Aus dem hilflosen Baby ist mittlerweile ein tüchtiger kleiner Helfer geworden.

Fast zu eifrig und tüchtig möchte man manchmal beinahe meinen. Dein 15 Monate altes Kind kannst du jetzt schon um Hilfe mit kleineren und vor allem einfachen Aufgaben bitten. Beispielsweise beim Wäscheaufhängen oder beim Aufräumen.

So klein und unscheinbar solche Situationen auch scheinen, sind sie doch großartig für das Selbstwertgefühl deines Kleinkindes. Außerdem ist es auch der erste – wenn auch kleine – Schritt Richtung Selbstständigkeit. Dein Kind lernt von und mit dir, was im Haus getan werden muss, und wobei es schon helfen kann und darf.

Manch einer mag sagen, dass die Aufgaben alleine gemacht doch viel schneller gehen und ein Kleinkind oftmals mehr Unordnung und Chaos anrichtet, als wirklich zu helfen – Und logisch betrachtet ist es auch so. Aber bei uns Erwachsenen ist es doch genauso, wenn wir etwas Neues lernen, oder?

Jeder Anfang ist schwer, aber jetzt, wo dein Kind noch voller Begeisterung mitmachen will, ist wohl der beste Zeitpunkt damit anzufangen. Und es wird sich in späteren Jahren auszahlen, wenn dein Kind schon früh gelernt hat, selbstständig Aufgaben zu erledigen und Verantwortung zu übernehmen.

Im 15. Monat kann dein Kind seinem Umfeld inzwischen ganz bewusst wahr nehmen. Das eröffnet euch beiden ganz neue Möglichkeiten. Nicht nur die Sehkraft hat sich inzwischen sehr weit entwickelt. Die kognitiven Fähigkeiten sind ebenfalls gestiegen. Dein Kind ist inzwischen ein aufgeweckter kleiner Mensch, der Spaß daran hat seine Umgebung ganz bewusst kennenzulernen.

Die Entwicklung deines Kindes im 15. Monat

Die Entwicklung deines Kindes im 15. Monat

Das Laufen ist bei den meisten Kindern in diesem Alter immer noch eine der größten und neuesten Errungenschaften.

Entweder sie sind noch fleißig dabei an ihren ersten selbstständigen Schritte zu üben oder flitzen schon wie der Blitz durch die Bude. Aber auch Klettern wird langsam interessant. Vielleicht können sie sich noch nicht ganz alleine aufs Sofa hochhieven, aber sie probieren es und beschweren sich lautstark darüber, wenn es nicht so klappt wie geplant.

Überhaupt bringen Sie jeden Tag mehr und mehr Ihre eigenen Ideen und Vorstellungen zum Ausdruck. Viele Kinder in diesem Alter beherrschen schon 2 – 6 Wörter, aber ein Muss ist das in diesem alter auf keinen Fall.

Wenn das Wort Nein noch nicht verbalisiert wird, wird es dennoch meist klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Besonders beliebt sind hierfür Kopfschütteln oder Kopf wegdrehen. Oder etwas was nicht gewollt ist, wird mit dem Händchen aus dem Blickfeld geschoben.

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Die Entwicklung der Augenfarbe

Die Augenfarbe eines neugeborenen Babys ist meistens noch trüb. Sie ist im Gegensatz zu der Augenfarbe eines Erwachsenen noch nicht vollständig ausgereift. Die Augen eines Babys müssen die Pigmente erst noch entwickeln. Die Augenfarbe ist deshalb bei Säuglingen noch nicht vollständig sichtbar.

Im 15. Monat hingehen kannst du die endgültige Augenfarbe deines Nachwuchses bereits deutlich erkennen. Die Iris hat sich inzwischen so weit entwickelt, dass sie ihre endgültige Farbe angenommen hat. Die grundsätzliche Farbe wird sich im weiteren Verlauf des Lebens deines Kindes nun auch nicht mehr ändern. Es kann jedoch sein, dass sich Nuancen nochmals weiterentwickeln.

Mit der Augenfarbe kommt auch noch etwas mehr von der Persönlichkeit deines kleinen Schatzes zum Vorschein. Schaue deinem Kind ruhig tief in die Augen. Es gibt doch nichts Schöneres, als in strahlende Kinderaugen zu schauen.

Das Voranschreiten der Sehkraft

In den ersten Lebensjahren deines Kindes entwickelt sich die Sehkraft enorm. Bei der Geburt kann dein Kind sein Umfeld nur sehr verschwommen wahrnehmen. Die meisten Kinder können dabei sogar nur den Unterschied zwischen hell und dunkel erkennen. Mit einem Jahr hat dein Kind bereits 50 % seiner endgültigen Sehschärfe erreicht.

Dein 15 Monate altes Kind kann seine Umgebung deshalb nun wesentlich klarer sehen als noch in den Monaten davor. Es kann dich und andere regelmäßige Kontaktpersonen deshalb nun klar von anderen Menschen unterscheiden. Dies signalisiert es dir mit einem klaren Lächeln.

Die Augen sind mit 15 Monaten allerdings noch nicht vollständig ausgereift. Innerhalb der nächsten Monate wird die Sehkraft deines Kindes immer mehr zunehmen. In den nächsten Lebensjahren wird sich die Schärfe der Augen deines Kindes vollständig entwickeln.

Die endgültige Sehkraft erreichen die meisten Kinder erst im Alter von etwa neun Jahren. Erst dann sind die Augen so weit entwickelt, dass sie räumlich alles so wahrnehmen können wir im Erwachsenen Alter.

Spielerische Förderung ab 15 Monaten

Spielerische Förderung im 15. Monat

Jetzt macht es immer mehr Spaß mit deinem Kleinkind zu spielen, oder? Die Liste der Dinge, die ihr zusammen unternehmen könnt, wird immer länger. Auch wenn manches noch nicht wirklich klappt, die Hauptsache ist doch, dass es Spaß macht!

Spielideen ab dem 15. Monat

Unterhaltsame Aktivitäten, Spiele und Spielzeug für 15 Monate alte Kinder sind:

  • Gemeinsam Aufgaben erledigen: Wenn dein Kind dir bei den Hausarbeiten helfen möchte, dann lass es zu. Mit einem kleinen Besen oder Lappen bewaffnet, wird dein kleiner Helfer kaum zu bremsen sein!
  • Bilderbücher vorlesen: Dein Kleinkind kann jetzt bestimmt schon die dicken Pappseiten in seinen Bilderbüchern selber umblättern und freut sich, wenn du ihm die Geschichten vorliest und die Bilder erklärst.
  • Kugelbahn spielen: Ganz besonders viel Freude bereitet Kindern in diesem Alter eine Kugelbahn. Hierbei sollten die Kugeln so groß sein, dass sie nicht in den Mund gesteckt werden können.

Die Gesundheit deines 15 Monate alten Kindes

Dein Kind hat inzwischen fast die erste Hälfte des zweiten Lebensjahres hinter sich gebracht. Das zeigt sich auch an der Widerstandsfähigkeit deines Kindes. Das Immunsystem hat sich bereits so weit entwickelt, dass dein Kind deutlich weniger anfällig für Infekte und Krankheiten ist wie noch kurze Zeit vorher.

Die Entwicklung des gesamten Organismus und der Gesundheit deines Kleinkindes ist allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Obwohl das Immunsystem sich bereits deutlich weiter entwickelt hat, ist es dennoch noch ausbaufähig. Wundere dich deshalb nicht, wenn dein Kind nach wie vor an den klassischen Kinderkrankheiten erkrankt oder öfter mal an einem Infekt leidet. Die meisten Kleinkinder müssen durch diese Krankheitsphase. Klassische Symptome bei Infekten im Kleinkindalter sind Fieber, Schnupfen und Husten.

Wenn dein Kind krank wird, ist das sogar gut für sein Immunsystem. Mit jedem Infekt entwickelt sich das Immunsystem weiter. Die Abwehrkräfte werden stärker und zukünftige Viren und Bakterien können besser abgewehrt werden. Ärzte bezeichnen diese Entwicklung auch als Immunreifung. Dieser Prozess hält bis zum Schulkind-Alter an.

Die meisten Kleinkinder leiden im Jahr an etwa vier bis fünf Infekten. Vor allem, wenn dein kleiner Schatz noch Geschwister hat oder viel im Kontakt mit anderen Kindern ist kann die Zahl der Infekte pro Jahr auch oft steigen.

Es ist ganz dir überlassen, ob du dein Kind impfen lassen möchtest oder nicht. Viele Ärzte raten allerdings zu Impfungen gegen Diphtherie und Kinderlähmung beziehungsweise Polio. Diese Krankheiten sollte dein Kind nicht durchlaufen müssen, denn die Krankheiten können teilweise bleibende Schäden bei deinem Kind hinterlassen.

Die Impfreaktionen bei den eben genannten Impfungen hingegen sind eher gering. Ärzte sprechen sogar davon, dass die Impfreaktionen oder mögliche Impfschäden deutlich geringer sind als die Auswirkungen der Krankheit an sich.

Falls du dir nicht sicher bist welche Impfungen du bei deinem Kind durchführen lassen solltest, lasse dich von deinem Kinderarzt beraten. Scheue dich nicht davor ihm auch kritische Fragen zu den Impfungen zu stellen. Er kennt sich mit dem Thema aus und kann dich ausführlich beraten.

Die Ernährung deines Kindes im 15. Monat

Neben Erziehungsthemen befassen sich Eltern vor allem mit der Ernährung ihres Kindes. Ist dir eine gesunde und ausgewogene Ernährung für dein Kind wichtig? Dann geht es dir wie vielen Eltern. Jede Mutter und jeder Vater möchte nur das Beste für sein Kind. Das fängt meistens schon bei der Ernährung an.

Obwohl es viele verschiedene Ansätze gibt dein Kind zu ernähren, musst du für dich und dein Kind gemeinsam herausfinden, was zu euch am besten passt. Nicht alle Kinder sind gleich. Jedes Kleinkind hat seinen eigenen Kopf und vor allem seinen eigenen Geschmack.

Eine wichtige Rolle in der Entscheidung spielt auch der Kalorienbedarf deines Kindes. Ein Kleinkind mit 15 Monaten sollte etwa 1100 Kalorien essen. Beachte dabei, dass es sich bei der Angabe nur um einen groben Richtwert handelt. Wenn dein Kind mehr oder weniger Hunger hat, richte dich nach deinem Nachwuchs.

Bei der richtigen Kalorienanzahl für dein Kind spielt die Körperstatur, die Größe, aber auch das Gewicht eine tragende Rolle. Manchmal haben Kinder mehr Appetit, manchmal weniger. Mit 15 Monaten erleben die meisten Kinder allerdings nochmals einen Wachstumsschub. Die meisten Kinder haben in der Zeit besonders großen Hunger.

Fragen, die sich viele Eltern 15 Monate alter Kinder zum Thema Schlafen stellen:

Wie viel Schlaf braucht mein 15 Monate altes Kind?

Dein Kind braucht mittlerweile noch 11-14 Stunden Schlaf pro Tag. Viele Kinder machen jetzt anstatt 2 Schläfchen nur noch ein Nickerchen tagsüber und schlafen dafür nachts etwas länger.

Ab wann schlafen Kinder durch?

Das Schlafverhalten von Kindern ist sehr individuell. Manche Kinder schlafen schon sehr früh durch die Nacht, andere brauchen Jahre bevor sie dies schaffen. Bei Kindern ist das nächtliche Aufwachen nämlich auch ein eingebauter Schutzmechanismus.

Sie wachen auf, um sich zu vergewissern, dass die Umgebung sicher ist und das ihre Bindungspersonen in der Nähe sind, die ihnen Schutz und Nähe bieten.

Auch Kinder die zu Nachtschrecken oder schlechten Träumen neigen haben es schwerer mit dem Durchschlafen und brauchen noch mehr nächtliche Fürsorge als kleine Tiefschläfer.

Einschlafrituale wie Gute Nachtgeschichten und Lieder können den Übergang zum selbstständigen Einschlafen und Durchschlafen vereinfachen.

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