Grießbrei für Babys – Rezept und Tipps

Grießbrei für Babys – Rezept und Tipps

Grießbrei wird in vielen Familien nicht nur als Babybrei gemacht, sondern schmeckt als warmes Mittag- oder Abendessen auch dem Rest der Familie. Dieser Milch Getreide Brei ist einfach und schnell zubereitet und kann trotzdem in ganz vielen verschiedenen Variationen gemacht werden.

Ab wann darf ich Grießbrei geben?

Grießbrei wird in der Regel erst ab dem 7 oder 8. Monat empfohlen, und ist daher meist nicht als erste Beikost geeignet. Denn Getreideprodukte können die unausgereifte Verdauen deines Babys noch schnell Überforderung und zu Verstopfungen führen.

Um dein Baby langsam an halbfeste Nahrung für Kinder zu gewöhnen ist es also besser zunächst mit einem Gemüsebrei zu starten und sich dann langsam zum Abendbrei mit Getreide und Obst hinzuarbeiten.

Wie kann ich mein Baby an Grießbrei gewöhnen?

Wie wir Erwachsenen haben auch schon Babys beim Essen ganz eigene Vorlieben und Abneigungen. Trotzdem sagt man, dass man bei Babys was Essen angeht nicht zu schnell aufgeben sollte. Es ist vollkommen normal, dass dein Baby eine Weile benötigt, um sich an einen neuen Brei zu gewöhnen. Probiere es also einfach immer wieder. Wichtig ist auch, dass dein Kind Essen als etwas Schönes, ganz ohne Druck oder Zwang erleben darf. Gebe ihm zunächst zu jeder Mahlzeit nur ein paar Löffelchen. Werden diese gut angenommen könnt ihr euch langsam aber sicher zu einer vollen Portion hocharbeiten.

Was für Grieß für Babys?

Grießbrei gibt es wie Sand am Meer und oftmals wissen Eltern bei der großen Auswahl gar nicht mehr welches Produkt sie ihrem Kind geben sollen. Aber wenn du auf diese Dinge achtest kann beim nächsten Einkauf nicht mehr schiefgehen:

  1. Achte darauf, dass es sich um reinen Grieß, ohne Zusätze von unnötigen Zutaten wie Zucker, Salz usw. handelt.
  2. Koche den Grießbrei lieber zu Hause frisch anstatt ihn bereits vorgekocht zu kaufen.
  3. Falls du das Gefühl hast, dass dein Baby durch den Brei Verdauungsbeschwerden bekommt, ist es vielleicht einfach noch etwas früh für Getreidebrei oder dein Baby verträgt einfach die gewählte Sorte nicht so gut. Probiere es dann einfach zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal oder versuche eine andere Sorte.

Grießbrei – Rezept:

Das Grundrezept für Grießbrei kann sich ganz leicht merken. Auf 10 g Grieß kommen 100 ml Milch, je nachdem wie viel du machen möchtest, kannst du die Mengen ganz individuell anpassen. In unserem Rezept gehen wir von einer Kinder- beziehungsweise Babyportion aus:

Abendbrei fürs Baby – Grießbrei mit Obst

Zutaten:

3 EL (20 g) Grieß

200 ml Milchalternative

Beilage:

3 EL Apfelmus

Zubereitung: Bringe zuerst die 200 ml Vollmilch in einem kleinen Topf zum köcheln und rühre dann die 3 EL Grieß hinein. Das ganze solltest du ca. 3 Minuten lang köcheln lassen bis der Brei die gewünschte Konsistenz erreicht. Sollte der Brei zu dick werden, kannst du auch jetzt noch einen kleinen Schuss Milch oder Wasser hinzufügen. Gebe den Brei in ein Schälchen und lasse ihn ein paar Minuten abkühlen bevor du das Apfelmus einrührst und deinem Kind gibst.

Tipps und Variationsmöglichkeiten:

Dieses Abendbrei-Rezept kannst du natürlich ganz individuell dem Geschmack und den Bedürfnissen deines Kindes anpassen.

  • Welche Milch?
    Natürlich brauchst du für einen gelungenen Grießbrei keine Kuhmilch. Denn gerade im ersten Lebensjahr wird von Kuhmilch für Babys abgeraten oder zumindest darauf verwiesen, dass sie nicht zu viel davon bekommen sollten. Als alternativen bieten sich hier natürlich auch pflanzliche Milchalternativen oder Muttermilch an. Bei pflanzlichen Milchalternativen bietet es sich oftmals an, ein wenig Beikostöl oder andere Fett zum Brei zu geben, um die richtige Konsistenz zu erhalten, die Verdauung zu unterstützen und die bessere Aufnahme von Vitaminen zu ermöglichen. Wasser als Ersatz ist wohl auch möglich, wird aber nicht halb so gut schmecken. Jedoch kann man z. B. die Hälfte der Milch durch Wasser ersetzen, wenn man Kuhmilch langsam einführen möchte.

  • Obst-Alternativen:
    Auch das Apfelmus kann in diesem Rezept durch jegliche andere Obstbreie oder sogar Gemüsepürees ersetzt werden. Bei größeren Kindern kann es auch etwas klein geschnittenes Obst wie z.B. Banane oder auch Kompott sein.

  • Gestaltungsideen:
    Ganz besonders beliebt ist dieser Baby-Abendbrei, wenn er als Gesicht serviert wird. Rühre hierfür das Apfelmus vor dem Servieren nicht in den Brei, sondern garniere den Teller mit dem Mus in der Form eines lachenden Gesichts. Dein Kind wird es lieben!

  • Andere Beilagen:
    Für ältere Kinder und Erwachsen kannst du auch noch andere spannende Beilagen benutzen, um das Ganze etwas aufzupeppen. Beliebt sind hierfür unter anderem Zucker und Zimt oder auch Schokostreusel.

  • Kann man Grießbrei einfrieren?
    Den fertigen Grießbrei kannst du problemlos bis zu 2 Tage lang im Kühlschrank aufbewahren. Auch einfrieren ist möglich, wobei sich dadurch die Konsistenz leider etwas ändert und sehr wässrig werden kann.

Du fandest den Artikel hilfreich und würdest gerne noch weitere Rezepte ausprobieren? Dann guck gerne in unserem yamo Blog vorbei. Dort findest du weitere Informationen und Wissenswerten rund ums Thema Babys, Kinder, Ernährung, Rezepte und noch vieles mehr.

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